Der SPH-Bandcontest

Der SPH-Bandcontest gastiert in Regensburg

Am 16. Februar findet die erste Vorrunde der Saison 2019 in Regensburg statt. Neun Bands kämpfen  im „Underground“ der Alten Mälzerei um den Einzug in die nächste Runde.

Bis zum Start nächstes Wochenende stellen wir noch einige der teilnehmenden Bands vor. Doch erst werfen wir einen Blick auf den Contest selbst, zu dem mir Merlin Quittek, seines Zeichen „Head of Marketing“ der SPH Music GmbH, ein paar Fragen beantwortete.

Der SPH Bandcontest ist in den letzten elf Jahren von einem kleinen Genre-Event zu einem der größten Musikwettbewerbe Europas herangewachsen. Nach eigenen Angaben finden mittlerweile 500 Konzerte pro Jahr, mit mehr als 1000 teilnehmenden Bands unter dem weiß-gelben Banner statt. Gegründet wurde der Contest im Jahr 2008 von einer Hand voll Musikern in Monterbaur. Deren wachsende Unzufriedenheit mit bereits bestehenden Contests, brachte sie schließlich zum Handeln und der „Ska, Punk, Hardcore-Bandcontest“ war geboren. Die Genre-Grenzen brachen schnell auf und so sind heute vom Singer-Songwriter bis zur Death-Metal-Combo sämtliche Stile vertreten. Der Grundgedanke hat aber auch heute noch Bestand: „Ziel ist ganz klar die Nachwuchsförderung.“ so Merlin Quittek.  „Wir möchten allen Künstlern eine Bühne geben und sie an das Leben als Musiker gewöhnen.“ Der Contest sei von Musikern, für Musiker gemacht.
Die Band „Nexus Loose“ im Finale 2012.

Kritiker bemängeln bei diesen Events oft, dass es den Veranstaltern nur um den Profit gehe und die Bands deshalb nur ein Mittel zum Zweck wären. Außerdem gäbe es oft unsaubere Bewertungsmethoden à la Handzeichen und Jubel-Auswertungen. Das seien genau die Punkte, an denen man in Monterbaur den Hebel ansetzen wolle. Ein komplexes Wertungssystem, in welches Publikums- und Jury-Wertung zu gleichen Teilen einfließen, soll Abhilfe schaffen. Das Publikum müsse zum Beispiel zwei Stimmen abgeben. „Somit werden auch Bands gepusht, für die die Fans nicht extra gekommen sind. Dazu kommt der mit 50 Prozent gewertete Entscheid der Jury.“ erläutert Quittek. Dieser bestünde aus zwei bis drei fachkundigen Mitgliedern, welche die Künstler vor allem nach drei Kriterien bewerten würden: Songwriting, musikalisches Können und Präsentation. Neben einem fairen Jury-Feedback schon ab der Vorrunde, würden auf die Teilnehmer auch noch Förderpakete warten, die von den zahlreichen Partnern, wie z.B. Shure, Thomann oder Ultimate Ears zur Verfügung gestellt würden.

Die teilnehmenden Bands durchlaufen einen Turniermodus, bei dem sie quasi gegeneinander antreten. Beginnend mit den Vorrunden, geht es für jeweils drei Teilnehmer weiter in die Stadt-Finals. Danach liegen noch Regio-Finale, Viertel- und Halbfinale zwischen ihnen und dem großen National-Finale in Monterbaur. In jeder Runde spielen die Bands um weitere Preise und Awards, wie zum Beispiel Instrumente und Equipment, Festival-Slots, Workshops und Coachings, sowie Label- und Bookingdeals.
Die erste Vorrunde in Regensburg ist bunt gemischt und hochkarätig besetzt. Die Zuschauer dürfen sich auf einige Lokalmatadore freuen, wie die Regensburger Punk-Legenden von SHOTTER oder die Singer-Songwriter TASCH und SAMY DII. Auch das literarisch-musikalische Mischprojekt NULL gibt sich die Ehre. Die Death Metal-Band NORRON wird für die nötige Härte sorgen und rockig wird es mit DAYS’N’DECADES, THE BLUE COLORS, ZONE OF TONE und  EVERYBODY NEEDS A HOBBY!.
In den Tagen, bis zum Vorrundenbeginn, werden wir ein paar der Teilnehmer genauer unter die Lupe nehmen. Dazu standen uns einige Künstler freundlicherweise für ein kleines Interview zur Verfügung. Los geht es diesen Sonntag mit DAYS’N’DECADES. Freut euch auf Gitarrist Michael Hohenthanner und ein Gespräch über Liebe, Schizophrenie und „um die Wette brechen“…

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Written by

Josef Erl

Musizierender Schreiberling aus den Tiefen eines von Landwirtschaft besetzten Niederbayerns. Umringt von Feldwegen und Gülle-Tanks, kämpft er für eine lokale Musikszene, die zwar nicht tot ist, doch langsam aber sicher aus ihrem wohlverdienten Schönheitsschlaf erwachen dürfte.

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