Interview: Nathan Pointon / The Lapels (Teil 1)

FRESH FACES: The Lapels

Nathan Pointon im Interview mit ROg: TheRockPopBlog

The Lapels von links nach rechts: Adam Bloor (Schlagzeug), Nathan Pointon (Gesang, Rhythmus-Gitarre), Andy Lewis (Gesang, Lead-Gitarre), Will Sabey (Bass) — all photography by Jason Bridges
Im englischen Derby ist eine junge Band im Begriff sich ihren Weg nach oben zu bahnen. Die vier Jungs von „The Lapels“ sind seit 2017 unterwegs und haben sich mit einem beachtlichen Pensum an Konzerten einen Namen als hervorragende Live-Band gemacht. Seit 19. Januar steht nun auch ihre erste Single „Come And Have A Go b/w This Wretched Town“ in den digitalen Plattenläden. 

Im ersten Teil unseres Interviews erzählt uns Sänger und Gitarrist Nathan Pointon über die Gründung seiner Band und die Entstehung eines Lapels-Songs.

ROg
Wann blühte
deine Liebe zur Musik auf?
Nathan
Ich bin
in einem musikalischen Haushalt aufgewachsen. Mein Vater spielte immer schon
Gitarre in verschiedenen Bands. Das machte mich schon früh zum Musik-Fan und
ich begann schon sehr jung selbst Instrumente zu spielen.
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ROg
Hattet ihr auch Musikunterricht oder seid ihr alle den autodidaktischen Weg gegangen?
Nathan
Mein
Vater zeigte mir wie man Gitarre spielt, als ich um die zwölf, dreizehn Jahre alt
war. Von da an brachte ich mir alles bei, was ich können wollte. Bei
Andy war es ähnlich, wobei er noch viel früher begann und zusätzlich Unterricht nahm. Adam spielt schon recht lange Schlagzeug, obwohl er erst
fünfzehn Jahre alt ist und nimmt auch immer noch regelmäßig Unterrichtsstunden.
Will hat sich tatsächlich alles selbst beigebracht.
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ROg
Wie habt ihr
euch kennengelernt?
Nathan
Andy und
ich kennen uns aus der Schule. Am Anfang kamen wir aber nicht so wirklich
miteinander aus und so hat es zwei, drei Jahre gedauert, bis wir uns
entschieden haben miteinander Musik zu machen.

Das offizielle Lyric-Video zu „This Wretched Town“

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ROg
Also habt
ihr als Duo begonnen?
Nathan
Ja, wir
hatten zwar einige Drummer und Bassisten ausprobiert, taten uns aber schwer
jemanden zu finden, der zu uns passte. Also spielten wir die ersten Shows als
Duo. Ich an der Akustik-Gitarre und Andy an der E-Gitarre. 
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ROg
Und dann
kamen Will und Andy…
Nathan
Wir
kannten Will schon von der Schule, bevor wir einen Drummer hatten und
versuchten damals schon zusammen was zu machen. Aber irgendwie verlief sich das
ganze wieder. Ende 2017 stieß dann Adam zur Band. Ich erinnere mich noch daran, dass ich mit Andy unterwegs gewesen bin. Wir fuhren herum und überlegten, welche Bassisten es
noch gäbe. Da fiel uns Will wieder ein. Wir schrieben ihn nochmal an, er sagte
zu, wir probten und es machte Klick.
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ROg
Wie läuft
bei euch das Songwriting ab?
Nathan
Momentan
schreiben Andy und ich alle Songs und es läuft jedes Mal anders ab. Entweder entwickeln
wir gemeinsam eine Idee weiter oder einer von uns hat bereits den Großteil des
Songs fertig, bevor wir ihn als Band einspielen. Es kommt ganz auf den Song an.

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Nathan Pointon mit seiner Rickenbacker 330  
— all photography by Jason Bridges
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ROg
Was macht
einen Lapels-Song zu einem Lapels-Song?

Nathan
Ich würde
unseren Sound als roh und lebendig beschreiben. Dies und ein konstant hohes
Niveau beim Songwriting machen einen Lapels-Song zu einem Lapels-Song. Wir beschäftigen
uns nie lange mit Material, von dem wir nicht überzeugt sind. Dabei sind wir
sehr streng mit uns selbst, weil wir ständig Fortschritte machen wollen. Nur so
können wir sicher sein, dass die Qualität der Songs nicht leidet.

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ROg
Gibt es Musiker oder Bands, die euch dabei besonders beeinflusst haben?

Nathan

Als Band würde ich sagen, haben uns wohl The Beatles, The Who, The Kinks, The Jam oder Blur am meisten beeinflusst.

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ROg
Über welche
Themen schreibt ihr hauptsächlich?
Nathan
Textlich
stellen unsere Songs meistens einen Sozial-Kommentar dar, über das Leben, wie
wir es kennen. Manchmal sind es auch einfach Geschichten über verschiedene Charaktere.
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Im zweiten Teil unseres Interviews gibt uns Nathan einen Einblick über seine Gedanken zum aktuellen Zustand der Pop-Musik, wie sich The Lapels auf ihre Gigs vorbereiten und was sie über bayerisches Bier denken.

Der zweite Teil erscheint am 23 Januar. Wenn Ihr in der Zwischenzeit mehr über The Lapels erfahren wollt, folgt einfach diesen Links:

The Lapels on Facebook


The Lapels – Website


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