Interview: Nathan Pointon / The Lapels (Teil 2)

FRESH FACES: The Lapels

Nathan Pointon im zweiten Teil des Interviews mit ROg: TheRockPopBlog

The Lapels von links nach rechts: Nathan Pointon (Gesang, Rhythmus-Gitarre), Andy Lewis (Gesang, Lead-Gitarre), Will Sabey (Bass), Adam Bloor (Schlagzeug) — all photography by Jason Bridges
The Lapels sehen sich nicht dazu bestimmt auf ewig nur ihre Rechnungen zu begleichen und  in den immer gleichen Pubs zu versumpfen. Adam, Nathan, Andy und Lewis sind Vollblutmusiker und wollen die nächste große Rock ’n‘ Roll-Band auf der Insel werden. 

Im zweiten Teil unseres Interviews gibt uns Nathan einen Einblick über seine Gedanken zum aktuellen Zustand der Pop-Musik, wie sich The Lapels auf ihre Gigs vorbereiten und was sie über bayerisches Bier denken.

ROg
Ihr seid alle erst um die zwanzig Jahre alt. Adam (Drummer) ist sogar erst fünfzehn! Wie habt ihr es angestellt, in diesem Alter schon so versiert zu sein?

Nathan
Erstmal Danke! Üben, üben, üben bis du dein Zeug beherrschst! Ich würde sagen, dass genau das unser Geheimnis ist. Ordentlich proben und jeden Song auf Herz und Nieren prüfen, bis alles gut klingt.

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ROg
Was würdest Du Jungs und Mädels mit auf den Weg geben, die selbst eine Band gründen wollen?

Nathan
Es ist einfach wahnsinnig wichtig, die richtige Besetzung zu finden. Es gibt so viele Bands, die irgendwo eine Schwachstelle haben. Jeder sollte einfach sein Instrument beherrschen. 

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ROg
Und wie kommt der Erfolg?

Nathan:
Du gehst da raus und spielst so viel wie möglich! Nur so bekommst du die nötige Erfahrung und schaffst es hoffentlich eine Fan-Base zusammen zu bringen, die dein Zeug einfach mag.
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ROg
Ihr selbst habt bereits an die fünfzig Gigs gespielt. Das ist eine Menge Holz für die relativ kurze Zeit seit eurer Gründung. Wie fühlte sich der erste Gig der Lapels an?
Nathan
Für keinen von uns war es der erste Auftritt vor Publikum. Soweit ich mich erinnern kann, war es ein ordentlicher Gig und wir haben alle gut gespielt. Es war gar kein so großes Ding für uns.
Andy Lewis ist der Lead-Gitarrist der Band und spielt eine Epiphone Casino
— all photography by Jason Bridges
ROg
Wie bereitet Ihr euch auf Eure Live-Shows vor?

Nathan
Wir trinken ein paar Bier aber machen eigentlich nichts besonders. Ich versuche immer möglichst den ganzen Tag im Bett zu bleiben. Das ist irgendwie so meine Routine geworden und gleichzeitig ein Running Gag innerhalb der Band. Ich muss meine Energie eben aufrechterhalten.

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ROg
Dann hast du sicher auch noch genügend Energie für eine After-Show-Party. Was machen die Lapels nach einem Gig?
Nathan
Wir ziehen noch um die Häuser oder feiern in Will’s Haus. Auf jeden Fall betrinken wir uns ziemlich.

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ROg
Was macht Ihr neben der Musik?
Nathan
Eigentlich machen wir gar nichts anderes. Hin und wieder gehen wir Shoppen oder einfach in den Pub auf ein Bier und ein gutes Fußball-Match.
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ROg
Was denkst du über den gegenwärtigen Zustand der Pop-Musik?
Nathan
In einem Wort: Schrecklich! Wir brauchen unbedingt eine gute Rock ‘n‘ Roll-Band, um diesen ganzen Chart-Pop-Unsinn los zu werden.
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ROg
Habt Ihr schon Pläne für ein Debüt-Album?

Nathan
Noch nicht wirklich. Aber wir haben für 2019 ein paar Releases geplant, angefangen mit „Come And Have A Go b/w This Wretched Town”.



Wer viel arbeitet, darf auch feiern! The Lapels stoßen gerne Mal auf einen gelungenen Gig an.
— all photography by Jason Bridges


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ROg
Was können wir 2019 sonst noch von The Lapels erwarten?

Nathan
Wir möchten unser Profil weiter ausbauen, unsere Veröffentlichungen promoten und haben dazu ein paar Radio-Sessions, Live-Shows und Interviews in Großbritannien und Europa geplant.

ROg
Habt Ihr schon Mal außerhalb der UK gespielt?

Nathan
Noch nicht, aber wir würden das liebend gerne bald machen.  

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ROg
Da dieser Blog im Herzen Niederbayerns beheimatet ist und wir einfach eine gewisse Tradition in Sachen Bierbrauen haben, muss ich euch das einfach fragen: Welches ist euer Lieblingsbier?
Nathan
Wir trinken Kronenbourg 1664 and Stella Artois.
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ROg
Aus bayerischer Sicht enttäuschend… Habt Ihr noch nie bayerisches Bier probiert?

Nathan
Leider nicht! Aber es wird das erste sein, was wir tun, sobald wir mal nach Bayern kommen!
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Die Single „Come and Have A Go b/w This Wretched Town” ist seit 19. Januar 2019 digital und auf Vinyl erhältlich.



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Written by

Josef Erl

Musizierender Schreiberling aus den Tiefen eines von Landwirtschaft besetzten Niederbayerns. Umringt von Feldwegen und Gülle-Tanks, kämpft er für eine lokale Musikszene, die zwar nicht tot ist, doch langsam aber sicher aus ihrem wohlverdienten Schönheitsschlaf erwachen dürfte.

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