Staind sind zurück

Aaron Lewis und Mike Mushok sprachen mit Loudwire über die Zukunft der Band

Staind werden wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. So viel steht fest. Spätestens seit der Bekanntgabe ihrer Teilnahme am diesjährigen Louder Than Life-Festival. Ein euphorischer Aaron Lewis konnte die Neuigkeiten aber schon vor der Festival Bestätigung und den kryptischen Clips auf der bandeigenen Facebookseite nicht mehr für sich behalten. „Ich war angetrunken und scherzte nur“ so Lewis. Der Frontmann zog seine Fans
während einem seiner Solo-Konzerte mit einer möglichen Reunion seiner Band auf. Dabei wurde die Wiedervereinigung so geheim gehalten, dass zu diesem Zeitpunkt nicht ein Mal er selbst genau Bescheid gewusst hätte. „In einem Moment scherzte ich noch mit den Fans, im nächsten Moment hieß es plötzlich Staind hätten sich offiziell wiedervereinigt. Das mag zwar gestimmt haben, aber das war nicht das, was ich gesagt hatte.“

Johnny April, Aaron Lewis, Mike Mushok und Sal Giancarelli (nicht im Bild) stehen bald wieder gemeinsam auf der Bühne.
© Warner Music / Photo by PR Brown

Gitarrist Mike Mushok sah den richtigen Zeitpunkt für eine Rückkehr von Staind nun gekommen. Es sei immer nur eine Frage der Zeit gewesen. Aaron und er fühlten einfach, dass es jetzt einfach richtig wäre, diese Songs wieder zu spielen. Auf die Frage, ob es auch wieder neue Songs geben würde, meinte Mushok zwar, dass er es liebe mit Aaron zu schreiben und dies auch gerne wieder machen würde. Aber das wäre erst der nächste Schritt, und jetzt ginge es erst ein Mal darum, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen und die Zeit zu genießen.

Seit dem Release ihres letzten Albums im Jahr 2011, vertrieben sich Mushok und Co die Zeit mit anderen Projekten. Er und Drummer Sal Giancarelli sind unter anderem Teil der Band Saint Asonia, der auch ex-Three Days Grace-Stimme Adam Gontier angehört. Aaron Lewis hingegen veröffentlichte eben erst sein drittes Solo-Album und ist mittlerweile erfolgreicher Country-Musiker.

Written by

Josef Erl

Musizierender Schreiberling aus den Tiefen eines von Landwirtschaft besetzten Niederbayerns. Umringt von Feldwegen und Gülle-Tanks, kämpft er für eine lokale Musikszene, die zwar nicht tot ist, doch langsam aber sicher aus ihrem wohlverdienten Schönheitsschlaf erwachen dürfte.

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